Rochefort Jorasses Überschreitung

Eine der Kinglines des Montblanc Gebiets. Die Überschreitung von Rochefort Grat und Grandes Jorasses in einem Zug!

Termine

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Preis:

1490,- €

Dauer:

3 Tage

Teilnehmer:

1

Schwierigkeit:

Schwierigkeit

Unterkunft:

asslig: Biwak (-schachtel)

Rochefort Jorasses Überschreitung

Die Überschreitung von Dent du Géant bis zur Pointe Walker, dem Hauptgipfel der Grandes Jorasses, ist eine der ganz großen Grat Touren der Alpen. Zwei volle Tage lang klettert man permanent auf 4000 Meter Höhe entlang einer bestechenden Gratlinie, mit den gewaltigsten Abbrüchen der Alpen auf beiden Seiten: links die Jorasses - Nordwand und rechts die wilde vergletscherte Südflanke. Nach und nach überschreitet man nicht weniger als 8 klingende Gipfel auf dem Weg zum höchsten Punkt der Grandes Jorasses: Aiguille du Rochefort, Dome de Rochefort, Pointe Young, Pointe Marguerite, Pte Hélène, Pte Croz und Pte Whymper und Pte Walker.

Die nominellen Schwierigkeiten sind nicht allzu hoch, lediglich an der Pointe Young gilt es den Grad 5a frz. zu meistern. Die Würze der Route liegt in ihrer Länge und im komplizierten Abstieg. Die überwiegende Zeit muß im 3. Grad frz. gleichzeitig geklettert werden, um die Zeiten einhalten zu können. Daher bleibt diese fantastische Überschreitung nur sehr routinierten Alpinisten vorbehalten. In Verbindung mit dem obligatorischen Biwak am Col des Jorasses ein großartiges alpines Gesamterlebnis.

Die Gesamtbewertung liegt bei D (S nach schweizer Skala). Da der Abstieg später im Jahr recht heikel wird, ist Juli die beste Zeit für die Überschreitung.

Tourenablauf

1. Tag: Treffen in Entrèves am frühen Nachmittag. Material sortieren und checken von Wetterbericht und Verhältnissen. Dann fahren wir mit dem Skyway hinauf zur Punta Helbronner. Übernachtung auf der Turiner Hütte. Gz 0h

2. Tag: Teil 1: Rochefortgrat bis Canzio Biwak. Früh starten wir zum Rochefortgrat. Entlang der eleganten Firnschneide gehts bis zur Aig du Rochefort. Hier lassen wir die meisten Alpinisten schon hinter uns. Weiter über den Dome und schließlich über Fels und Kombigelände zur eingerichteten Abseilpiste hinunter zum Col des Grandes Jorasses. Gz 7 h

3. Tag: Teil 2: Canzio Biwak bis Grandes Jorasses und Abstieg. Früh morgens erwartet uns gleich die Schlüsselstelle der Tour hinauf zur Pte Young. Weiter gehts über den scharfen Felsgrat bis zur Pte Croz. Von hier aus gewinnen wir über Mixed Terrain die Pte Whymper und über Firn die Pte Walker. Der Der Abstieg erfolgt über die Whymper Rippe und die Rochers du Reposoir. Meist können wir abklettern, ein paar mal wird abgeseilt. Dazwischen müssen wir den zerrissenen Jorasses Gletscher traversieren. Wenn wir dann endlich am Rifugio Boccalatte angekommen sind liegt ein sehr langer Tag hinter uns. Nun entscheiden wir ob wir bleiben oder noch weiter absteigen. Gz 12 - 15h

Anforderungen

Die Zeiten und die Bewertung sprechen für sich. Du solltest ein sehr erfahrener Alpinist sein und schon zahlreiche Routen im Grad AD/ZS auf deiner Tourenliste haben. Außerdem solltest du auch am Naturfels solide im 6. Grat klettern.

Ausrüstung

Komplette Hochtourenausrüstung. Biwakmaterial

Leistungen

  • Organisation und Führung durch den Picos Bergführer
  • Alle Spesen des Bergführers

Zusatzkosten

  • 1 x Übernachtung/HP auf der Turiner Hütte ca. 50 .- €/Nacht
  • Liftkosten ca. 30.- €
  • Tagesverpflegung und Getränke.

Specials

Zu dieser Tour

Flexibilität: Du trägst das Schlechtwetter-Risiko nicht alleine.

Flexibilität ist bei uns nicht nur eine Worthülse, sondern eine Arbeitsweise. Bei vielen Touren planen wir 1-2 Puffertage ein. Das bedeutet, wir vereinbaren einen Zeitraum, innerhalb dessen wir die vorgesehene Anzahl von Tourentagen unterwegs sind. So können wir zum Beispiel später starten oder einen Schlechtwettertag abwarten.

Natürlich bezahlst Du nur die tatsächlichen Führungstage. Aber wir erreichen lieber das gemeinsam gesteckte Ziel, als auf zweitklassige Ausweichaktionen zu bestehen.

Terminoptionen: wenns beim ersten Mal nicht klappt.

Anspruchsvolle Ziele benötigen die richtigen Bedingungen. Das klappt nicht immer auf Anhieb. Du willst nicht mit dem Bergführer losziehen, wenn Deine Traumroute gar nicht möglich ist? Das verstehen wir. Bei individuell organisierten Touren vereinbaren wir vorab, wie wir mit dieser Situation umgehen.

Natürlich können wir in der Hauptsaison nicht alle Touren absagen. Aber wir einigen uns sicher auf eine faire Herangehensweise: einen Gutschein für den nächsten Versuch, ein angepasster Tagessatz oder kürzere Tourdauer.

Fairness vor maximalem Gewinn.

Hochwertige Arbeit muss angemessen entlohnt werden und der Job als Bergführer gehört zu den anspruchs- und verantwortungsvolleren Tätigkeiten. Wir sind jedoch keine knallharten Geschäftsleute und legen auch in geschäftlichen Fragen Wert auf einen beiderseits fairen Umgang.

Wir halten uns Termine für Dich frei. Manchmal klappt die Wunschtour trotzdem nicht. Dann bitten wir Dich um Verständnis, dass wir dieses Risiko nicht alleine tragen können. Aber wir verstehen auch, dass Du für ein Ausweichziel nicht den Tarif des Gipfel-Highlights bezahlen möchtest. Mit offener Kommunikation und etwas Rücksicht auf die Situation des anderen lässt sich meistens eine Lösung finden. Den Gipfeltarif vereinbaren wir nur für den Fall, dass die Verhältnisse passen.