Skidurchquerung Bergell

Skitouren zwischen Granitriesen - eine Skidurchquerung des Bergell mit Abenteuercharakter und Übernachtung im Winterraum.

Termine

Preis:

490,- €

Dauer:

4 Tage

Teilnehmer:

4-6

Schwierigkeit:

Schwierigkeit

Unterkunft:

asslig: Biwak (-schachtel)

Skidurchquerung Bergell

Das Bergell ist auf der Skitouren Landkarte noch ein weißer Fleck. Bekannt als Skitouren Stützpunkt ist eigentlich nur die Forno Hütte. Doch auch von der Albigna und Sciora Hütte aus lassen sich fantastische Touren unternehmen. Man übernachtet dort in hervorragend ausgestatteten Winterräumen, was der Tour einen Hauch von Pioniercharakter verleiht. Glücklicherweise lassen sich die Hütten in einer Skidurchquerung in Ost – West Richtung verbinden. Einige wenige Scharten sind mit Ski begehbar- beziehungsweise befahrbar, wobei aber auch das Seil zum Einsatz kommt. Und noch eine glückliche geomorphologische Fügung ist zu erwähnen: Die Abfahrten von Cima di Castello und Cima della Bondasca sind grandios und begeistern auch den anspruchsvollsten Skifahrer.

Tourenablauf

1. Tag: Treffen um 12:00 Uhr in Maloja. Ausrüstungscheck und Briefing durch den Bergführer. Dann machen wir uns auf den Weg zur Fornohütte, zuerst auf einer Langlaufloipe und dann auf der flachen Gletscherzunge des Fornogletschers. Zuletzt steil hinauf zur Hütte (2574 m). Hm ↑ 600

2. Tag: Über den Passo del Cantun und weiter zur Cima di Castello, dem höchsten Gipfel des Gebiets. Früh morgens vertreibt die etwas ruppige Abfahrt zum Fornogletscher den letzten Rest müdigkeit. Anfellen und zunächst eine weitere Stunde flach ins Gletscherbecken. Hier legen wir das Seil an und wenden uns nach rechts über weitläufige Hänge Richtung Cima di Castello und Cima del Cantun. Vor der Scharte gilt es noch eine ca. 50 m hohe Steilstufe zu überwinden, lawinentechnisch die Schlüsselstelle dieser Etappe. Nach ca. 300 Metern schöner Abfahrt queren wir mit den Fellen linkerhand um die Südwesthänge der Cima di Castello zu gewinnen. Steil, manchmal zu Fuß zum Gipfel. Auf dem Rückweg folgen wir unseren Spuren über die kleine Scharte oder fahren bei entsprechender Schneelage direkt in zurück in die Hänge unterhalb des Passo del Cantun.
Von hier in rassiger Abfahrt zum Albigna Stausee und kurzer Gegenanstieg zur Hütte, wo wir erstmal selbst einheizen müssen. Strom, Wasserkocher und Getränke sind allerdings vorhanden.Hm ↑ 1300 ↓ 1400

3. Tag: Lange und teilweise etwas ausgesetzte Querung mit Ski zum Passo di Cacciabella Süd (2800 m), den wir zu Fuß mit aufgebundenen Ski erklettern. Es folgt ein kurzes Abseilmanöver auf der Westseite des Passes und die Abfahrt zur Sciorahütte – die gewaltigen Nordwände von Badile und Cengalo stets vor Augen. Auch hier ist Selbstversorgung angesagt.Hm ↑ 800 ↓ 900

4. Tag: Aufstieg zur Cima della Bondasca (3289 m). Um uns herum gewaltige Granitfluchten: Sciora Dafora, Ago di Sciora, Pizzo Gemelli, Pizzo Cengalo. Die Ski bleiben nur 10 m unter dem Gipfel. Wieder ein genialer Rundblick und dann das beste zum Schluß: die 2000 – Hm Abfahrt nach Bondo in den Frühling.Hm ↑ 1200 ↓ 2200

Anforderungen

  • Ausdauer für Aufstiege von durchschnittlich 1200 Hm und Abfahrten von 1400 Hm pro Tag.
  • Gute Skitechnik abseits der Piste.
  • Routinierter Umgang mit dem Equipment (Auf-/Abfellen, Bindungseinstieg in steilen Hängen).
  • Beherrschen der Spitzkehre.
  • EtwasErfahrung im Steigeisengehen.
  • Beherrschen der LV - Suche.

Ausrüstung

Komplette Skitourenausrüstung inklusive Gletscherausrüstung. Steigeisen.

Leistungen

  • Organisation und Führung durch den Picos Bergführer
  • Leihausrüstung: Gletscherset, Steigeisen.
  • Alle Spesen des Bergführers

Zusatzkosten

  • 3 x Übernachtung/HP auf CAS Hütten ca. 60 .- CHF/Nacht
  • Bustransfer ca. 20 .- CHF
  • Tagesverpflegung und Getränke auf Hütten.

Specials

Zu dieser Tour

Flexibilität: Du trägst das Schlechtwetter-Risiko nicht alleine.

Flexibilität ist bei uns nicht nur eine Worthülse, sondern eine Arbeitsweise. Bei vielen Touren planen wir 1-2 Puffertage ein. Das bedeutet, wir vereinbaren einen Zeitraum, innerhalb dessen wir die vorgesehene Anzahl von Tourentagen unterwegs sind. So können wir zum Beispiel später starten oder einen Schlechtwettertag abwarten.

Natürlich bezahlst Du nur die tatsächlichen Führungstage. Aber wir erreichen lieber das gemeinsam gesteckte Ziel, als auf zweitklassige Ausweichaktionen zu bestehen.

Biwaks, azyklisch und unbekannte Wege: neben der Spur statt im Stau.

Die Alpen sind der Spielplatz Europas und Europa ist dicht bevölkert. In manchen Gebieten hat der Andrang schon fast groteske Züge angenommen. Staus, waghalsige Überholmanöver und Überfüllung sind auch im Hochgebirge keine Seltenheit mehr. Dass dabei das Erlebnis leidet ist klar.

Mit cleverer Taktik kann man dies oft umgehen und das Gebirge noch in Ruhe erleben. Dabei muss man nicht mal auf die großen Namen verzichten. Wir haben schon einige bekannte Gipfel als Biwaktouren geführt, sind von der ersten Bahn aus 'verspätet' gestartet oder haben eine weniger bekannte Route gewählt. Bisher hat sich dies immer ausgezahlt. Interesse geweckt? Sprich uns drauf an!

Persönliche Kommunikation statt Follower und Likes.

Machen wir uns nichts vor: Für Firmen ist Social Media meist Mittel zum Marketingzweck. Und irgendwie doch ziemlich oberflächlich. Wir haben für uns entschieden, dass wir den direkten Kontakt zu unseren Gästen bevorzugen. Auch außerhalb der 'Geschäftsbeziehung'.

Was das bedeutet? Du möchtest die ersten selbständigen Touren angehen? Melde Dich bei uns, wir geben gerne Empfehlungen. Meistens wissen wir auch, wo die Verhältnisse gut sind... Du benötigst Ausrüstungstipps? Möchtest die Lawinenlage diskutieren? Mit vielen unserer Gäste stehen wir langfristig in Austausch. Wir nehmen uns die Zeit, denn es macht auch uns Spaß, von Alpinist zu Alpinist zu fachsimpeln.