Walliser Rot-Grate

Bei dieser Kombi packen wir richtig viel Alpingelände in ein Wochenende. Und das mit, für walliser Verhältnisse, minimalen Zustiegsmühen.

Termine

Bei dieser Tour besprechen wir die Termine persönlich mit unseren Gästen.

Kontaktiere uns bitte um zu buchen.

Preis:

1500,- €

Dauer:

3 Tage

Teilnehmer:

1

Schwierigkeit:

Schwierigkeit

Unterkunft:

einfach: Hütte / Lager

Walliser Rot-Grate

Die Ähnlichkeit ist wirklich verblüffend: beide an einem Walliser Viertausender, beide west-südwest exponiert. Der Zustieg: meist stockdunkel. Der Fels: schräg-abwärtsgeschichtet, aber nicht unangenehm zu Klettern, und dabei verhältnissmäßig fest. Der Flair einer großen Tour, aber dabei nicht überlaufen, obwohl beide auf einen "Modegipfel" führen. Nur, dass der Rotgrat am Weissmies etwas leichter ist als derjenige gegenüber. Unser Glück, denn damit eignet er sich hervorragend als Eingehtour für den längeren und anspruchsvolleren Namensbruder am Alphubel.

Der Rotgrat am Weissmies (nicht Südgrat!) wurde erst vor kurzem "wiederentdeckt" vom Hüttenwirt der sehr gut geführten Almagellerhütte. Er hat den Zustieg markiert und am Grat ein paar Stellen mit Bohrhaken entschärft. Hier schauen wir, wie wir zurecht und vor allem vorwärts kommen. Denn am nächsten Tag am Alphubel muss alles flüssig laufen.

Diese Tour ist ein kleines Highlight, das von einem großen Highlight getoppt wird. Aber Achtung: wir packen hier Viereinhalbtausend Höhenmeter in drei Tage. Ein ganz großer Teil davon in anspruchsvollem Alpineglände!

Tourenablauf

Tag 1: Der Aufstieg zur Almagellerhütte ist mehr so zum warm werden. Er lohnt sich aber, denn die Almageller ist eine der netteren Hütten der Schweiz.

Tag 2: Von der Hütte aus queren wir Richtung Grat. Oft ohne Weg, aber durch die Markierungen geht das auch im Halbschlaf recht gut. Dann wird es gleich richtig steil, es folgen einige Reitstellen am messerscharfen Grat bevor wir auf den Normalweg treffen und über Firn zum Gipfel steigen. Den Abstieg verkürzen wir mit der Bahn oder dem Super-Trotti.

Tag 3: Wenn wir uns am Vortag nicht mehr überwinden konnten eine Stunde zur Täschhütte aufzusteigen, müssen wir heute die ganzen 2000mH überwinden...

Von der Hütte queren wir Richtung Grat. Oft ohne Weg und durch die fehlenden Markierungen kann man sich im Halbschlaf leicht verhauen. Dann wird es steiler, wir folgen dem messerscharfen Grat, es wird wieder steiler und nach dem Roten Turm stehen wir unvermittelt am Gipfel. Verkürzen lässt sich der Abstieg hier nicht, aber dafür müssen wir nur zu einem der höchsten anfahrbaren Ausgangspunkte im Wallis absteigen.

Schwierigkeit

Kondition für Touren von 2000mH und 12 Stunden anspruchsvolles Bergsteigen. Dieses "Enchainment"" ist physisch sehr fordernd aber auch sehr lohnend.

Ausrüstung

Komplette Hochtourenausrüstung. Wir werden uns gemeinsam bemühen den Rucksack auf "fast and light" zu trimmen.

Leistungen

  • Organisation und Führung durch den Picos Bergführer
  • (Leicht-) Leihausrüstung wenn nötig
  • Alle Spesen des Bergführers

Zusatzkosten

  • zwei Übernachtungen - ob Hütte, zelt Biwak oder Bus besprechen wir gemeinsam.

Specials

Zu dieser Tour

Terminoptionen: wenns beim ersten Mal nicht klappt.

Anspruchsvolle Ziele benötigen die richtigen Bedingungen. Das klappt nicht immer auf Anhieb. Du willst nicht mit dem Bergführer losziehen, wenn Deine Traumroute gar nicht möglich ist? Das verstehen wir. Bei individuell organisierten Touren vereinbaren wir vorab, wie wir mit dieser Situation umgehen.

Natürlich können wir in der Hauptsaison nicht alle Touren absagen. Aber wir einigen uns sicher auf eine faire Herangehensweise: einen Gutschein für den nächsten Versuch, ein angepasster Tagessatz oder kürzere Tourdauer.

Biwaks, azyklisch und unbekannte Wege: neben der Spur statt im Stau.

Die Alpen sind der Spielplatz Europas und Europa ist dicht bevölkert. In manchen Gebieten hat der Andrang schon fast groteske Züge angenommen. Staus, waghalsige Überholmanöver und Überfüllung sind auch im Hochgebirge keine Seltenheit mehr. Dass dabei das Erlebnis leidet ist klar.

Mit cleverer Taktik kann man dies oft umgehen und das Gebirge noch in Ruhe erleben. Dabei muss man nicht mal auf die großen Namen verzichten. Wir haben schon einige bekannte Gipfel als Biwaktouren geführt, sind von der ersten Bahn aus 'verspätet' gestartet oder haben eine weniger bekannte Route gewählt. Bisher hat sich dies immer ausgezahlt. Interesse geweckt? Sprich uns drauf an!

Persönliche Kommunikation statt Follower und Likes.

Machen wir uns nichts vor: Für Firmen ist Social Media meist Mittel zum Marketingzweck. Und irgendwie doch ziemlich oberflächlich. Wir haben für uns entschieden, dass wir den direkten Kontakt zu unseren Gästen bevorzugen. Auch außerhalb der 'Geschäftsbeziehung'.

Was das bedeutet? Du möchtest die ersten selbständigen Touren angehen? Melde Dich bei uns, wir geben gerne Empfehlungen. Meistens wissen wir auch, wo die Verhältnisse gut sind... Du benötigst Ausrüstungstipps? Möchtest die Lawinenlage diskutieren? Mit vielen unserer Gäste stehen wir langfristig in Austausch. Wir nehmen uns die Zeit, denn es macht auch uns Spaß, von Alpinist zu Alpinist zu fachsimpeln.