Skitour Mont Blanc

Skitour auf den höchsten Punkt der Alpen! Mit spektakulären Vorbereitungstouren im Herzen des Mont Blanc Gebiets.

Termine

Preis:

1550,- €

Dauer:

5 Tage

Teilnehmer:

2

Schwierigkeit:

Schwierigkeit

Unterkunft:

einfach: Hütte / Lager

Skitour Mont Blanc

Den höchsten Gipfel der Alpen per Ski zu ersteigen, davon träumen fast alle versierten Skialpinisten. Denn wenn Kondition, Wetter und Verhältnisse stimmen fährst Du bei dieser ultimativen Skihochtour direkt vom höchsten Punkt der Alpen mit Ski ab. Zwar nicht bis ganz ins 3800 m tiefer gelegene Chamonix in die Kneipe, aber immerhin bis auf 2300 Meter. Doch dafür braucht es eine sorgfältige Vorbereitung. In den ersten drei Tagen unserer Skitour zum Mont Blanc lernst Du die wildesten Ecken des Massivs kennen und trainierst nochmal das Klettern mit Steigeisen und Ski auf dem Rücken. Denn dies wird entscheidend für das Gelingen sein. Die "Eingehtouren" sind übrigens ihrerseits schon richtig anspruchsvoller Skialpinismus...

Tourenablauf

1. Tag: Wir treffen uns gegen Mittag in Chamonix. Nach einem Ausrüstungscheck und einer Einweisung in Wetter und Verhältnisse durch den Bergführer fahren wir zur Aiguille du Midi. Über das Vallee Blanche fahren wir zum Refuge du Requin ab.Hm ↑ 0 ↓ 1300

2. Tag: Wir fahren zum Glacier du Tacul ab. Hier heißts Felle aufziehen; dann steigen wir in endlosen Spitzkehren über den steilen und zerklüfteten Glacier des Périades in das wilde Becken unterhalb von Aiguille du Rochefort und Mont Mallet. Schließlich ziehen wir nach links unter die Firnrinne, die zur Brèche Puiseux (3460m) zieht. Diese erklettern wir am Seil und mit den Ski auf dem Rucksack. Auf der anderen Seite bringt uns 2 - maliges Abseilen auf den Glacier du Mont Mallet. Über diesem thront die riesige Grandes Jorasses Nordwand, zu der man wohl nicht viel sagen muß. Es handelt sich hier jedoch um eine der ungewöhnlichsten Perspektiven auf diese berühmteste Nordwand der Alpen, die sonst nur Nordwand Aspiranten vorbehalten ist. Bei der Abfahrt ist Vorsicht angebracht, denn wir bewegen uns zwischen großen Spalten. Wir fahren bis unterhalb der Couvercle Hütte (2687m) und steigen dann nochmals 400 Meter zur Hütte auf Hm ↑ 1400 ↓ 1300

3. Tag: Wir durchqueren das Bassin du Talèfre in Richtung Pointe Isabelle und Aiguille du Triolet. Über einen steilen und schmalen Firngrat mogeln wir uns an gewaltigen Eissabbrüchen zu Fuß vorbei aufs obere Gletscherplateau und weiter zum Gipfel (3761m). Im Westen sehen wir die Grandes Jorasses mit dem Walkerpfeiler und dem "Leichentuch" im Profil. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute und verlangt konzentriertes Steigen. Schließlich fahren wir über das Mer de Glace soweit wie möglich ab und nehmen die Montenvers Bahn zurück nach Chamonix. Übernachtung in einem Hotel/Gite. Hm ↑ 1100 ↓ 2200

Alternativen Wir besteigen in den ersten 3 Tagen den Mont Dolent mit Übernachtung im Biwak, die Aiguille d'Argentière oder den Mont Vélan.

4. Tag: Der Aufstieg zum Mont Blanc beginnt. Die Midi Bahn bringt uns zum Plan de l'Aiguille. Von dort queren wir hinüber zum Bosson Gletscher. Bei der Traverse von La Jonction, einer Verflachung des Gletschers, gilt es einen Weg durch das den Spaltenlabyrinth zu finden.
Danach ist der Weg frei zum Refuge Grands Mulets (3032m), das auf einem Felssporn thront. Hm ↑ 800 ↓ 0

5. Tag: Im Licht der Stirnlampe starten wir unseren langen Aufstieg auf den Monarchen. Zunächst noch mit Ski dann aber bald zu Fuß. Aus Sicherheitsgründen wählen wir meist die Route über den Nordgrat des Dome de Goutier. Denn die Route über die Plateaus ist eisschlag-gefährdet und auch wenn andere es machen gehen wir lieber auf Nummer sicher. Bei Blankeis müssen wir einige Seillängen über Eisschrauben sichern. Der Grat fordert daher einiges an Kraftausdauer in den Oberschenkeln. Am Dome de Goutier gehen wir noch ein Stück mit Ski, bevor wir am ersten Bosse wieder auf die Steigeisen wechseln. Bei guten Schneebedingen in der Nordwand des Mont Blanc nehmen wir die Ski mit. Nochmals 500 Höhenmeter trennen uns vom Gipfel, dann ist es geschafft. Mit etwas Glück können wir durch die Nordwand abfahren und genießen eine Abfahrt der Superlative direkt vom höchsten Punkt der Alpen! Hm ↑ 1800 ↓ 2500

Anforderungen

  • Ausdauer für Aufstiege von durchschnittlich 1500 Hm und Abfahrten von 1500 Hm pro Tag.
  • Aufstieg am Gipfeltag 1800 Hm, Abfahrt 2500 Hm.
  • Große Höhe und lange Passagen zu Fuß im 45 ° Gelände
  • Souveräne Skitechnik abseits der Piste, auch in schwer fahrbaren Schneearten.
  • Routinierter Umgang mit dem Equipment (Auf-/Abfellen, Bindungseinstieg in steilen Hängen).
  • Beherrschen der Spitzkehre auch auf hartem Schnee und mit Harscheisen.
  • Erfahrung im Gehen mit Steigeisen und leichter Felskletterei.
  • Beherrschen der LV - Suche.
  • Der Skialpinist eben!!!

Ausrüstung

Komplette Skitourenausrüstung inklusive Gletscherausrüstung. Steigeisen und Pickel

Leistungen

  • Organisation und Führung durch den Picos Bergführer
  • Leihausrüstung soweit benötigt
  • Alle Spesen des Bergführers

Zusatzkosten

  • 4 x Übernachtung/HP auf Hütten ca. 60 .- €/Nacht
  • Midibahn ca. 50.- €
  • bei alternativen Vorbereitungstouren können die Kosten abweichen
  • Tagesverpflegung und Getränke auf Hütten.

Specials

Zu dieser Tour

Flexibilität: Du trägst das Schlechtwetter-Risiko nicht alleine.

Flexibilität ist bei uns nicht nur eine Worthülse, sondern eine Arbeitsweise. Bei vielen Touren planen wir 1-2 Puffertage ein. Das bedeutet, wir vereinbaren einen Zeitraum, innerhalb dessen wir die vorgesehene Anzahl von Tourentagen unterwegs sind. So können wir zum Beispiel später starten oder einen Schlechtwettertag abwarten.

Natürlich bezahlst Du nur die tatsächlichen Führungstage. Aber wir erreichen lieber das gemeinsam gesteckte Ziel, als auf zweitklassige Ausweichaktionen zu bestehen.

Terminoptionen: wenns beim ersten Mal nicht klappt.

Anspruchsvolle Ziele benötigen die richtigen Bedingungen. Das klappt nicht immer auf Anhieb. Du willst nicht mit dem Bergführer losziehen, wenn Deine Traumroute gar nicht möglich ist? Das verstehen wir. Bei individuell organisierten Touren vereinbaren wir vorab, wie wir mit dieser Situation umgehen.

Natürlich können wir in der Hauptsaison nicht alle Touren absagen. Aber wir einigen uns sicher auf eine faire Herangehensweise: einen Gutschein für den nächsten Versuch, ein angepasster Tagessatz oder kürzere Tourdauer.

Fairness vor maximalem Gewinn.

Hochwertige Arbeit muss angemessen entlohnt werden und der Job als Bergführer gehört zu den anspruchs- und verantwortungsvolleren Tätigkeiten. Wir sind jedoch keine knallharten Geschäftsleute und legen auch in geschäftlichen Fragen Wert auf einen beiderseits fairen Umgang.

Wir halten uns Termine für Dich frei. Manchmal klappt die Wunschtour trotzdem nicht. Dann bitten wir Dich um Verständnis, dass wir dieses Risiko nicht alleine tragen können. Aber wir verstehen auch, dass Du für ein Ausweichziel nicht den Tarif des Gipfel-Highlights bezahlen möchtest. Mit offener Kommunikation und etwas Rücksicht auf die Situation des anderen lässt sich meistens eine Lösung finden. Den Gipfeltarif vereinbaren wir nur für den Fall, dass die Verhältnisse passen.