Picos Berge

Über uns

Über Picos - Guides

Die Bergschule Picos

Picos bedeutet auf spanisch Gipfel und ist angelehnt an ein wildes Gebirgsmassiv namens "Picos de Europa" in den kantabrischen Bergen Spaniens. Gegründet wurde die Alpinschule 1995 von Alois Viehöver, ursprünglich mit Sitz im Rheinland. Mittlerweile sind wir als Picos-Guides in Freiburg im Breisgau angesiedelt. Wir, das sind die Bergführer Florian König, Alois Viehöver und Arne Bergau.
Picos Guides veranstaltet Bergsportreisen im Alpenraum. Unser Portfolio umfasst Touren und Kurse aus den Bereichen Felsklettern, Eisklettern, Hochtouren, Skitouren und Freeriden.

Wir gehören nicht zu den großen der Branche. Und das ist gut so. Denn es gibt uns Freiheiten, die uns erlauben den Beruf als Bergführer nach unseren Vorstellungen auszuüben: mit einem direkten und oft sehr persönlichen Verhältnis zu unseren Gästen. Mit Gestaltungsspielräumen außerhalb des reinen Verkaufs von Reisen, für Dinge die uns am Herzen liegen. Unbürokratisch und flexibel. Und mit einem Programm, das unseren Vorstellungen entspricht; denn wer in den Bergen Dinge tun muss, die er nicht tun möchte, verliert seine Glaubwürdigkeit und den Spass an der Sache.

Wir sind überzeugt, dass unsere Gäste dies spüren und sich bei uns wohl fühlen!

Über Picos - Guides

Das Picos Team

Über Picos - Guides

Florian: Flo geht eigentlich immer schon in die Berge. In letzter Zeit auch mit dem Berg- Einrad, was manch einem ein Grinsen ins Gesicht treibt. Nach einem kurzen Abstecher in die Wissenschaft, passenderweise als Glaziologe am norwegischen Polarinstitut, lebt er heute vom Klettern. Am liebsten bei Trad und Mixed und fernab jeglicher Bohrhaken. Einige sagen, er hätte eine gewisse Affnität zum Technischen und ruht nicht eher, bis auch der letzte Teilnehmer die kompliziertesten Flaschenzüge im Schlaf beherrscht. Da passt es, dass er sich als Ausbilder für gewerbliche Absturzsicherung und Höhenarbeiten auch außerhalb des Alpinen mit der Materie beschäftigen darf.

Über Picos - Guides

Alois: Hat die Bergschule vor 20 Jahren gegründet. Als Freerider der ersten Stunde kennt er fast alle Tiefschneespots in den Alpen und hat während nun schon fast 25 Wintern auf den immer breiter werdenden Latten einen geradezu phänomenalen Riecher für die weiße Materie entwickelt. Er ist unser Meister im Auffinden gemütlicher und kulinarisch ansprechender Häuser für Picos. Als gelernter Koch ist er sozusagen Insider und weiß wovon er redet.

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Arne: Der Beruf des Bergführers vereinigt für Arne in idealer Weise alle Aspekte einer befriedigenden Aufgabe: eigene Erfahrungen weitergeben und anderen unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen - das ganze in einer Umgebung, die ihm selbst so viel bedeutet. Er schwärmt von alpinem Kalk – vom Karwendel über die Taghia – Schlucht bis hin zum Verdon. Wenn gerade keiner zur Hand ist tut es auch Chamonix – Granit oder Utah - Sandstein. Aber auch die Materie Schnee in ihrer Komplexität hat es ihm nicht nur aus alpinsportlicher Sicht angetan. Als Ex-Schneehydrologe steckt er gern die Nase in den Schnee. Dazu gesellt sich ein Faible für Skitouren im Car – to – Car Stil und auch im Sommer umgeht er, wann immer möglich, überfüllte Westalpenhütten durch Biwaks.

Unsere Kompetenz

Wir sind nach internationalen Standards durch den Berufsverband VDBS und die TU München ausgebildet und dürfen daher den Zusatz "staatlich geprüft" tragen. Es handelt sich um die einzige weltweit anerkannte professionelle Qualifikation im Bereich Bergsport, die zum Führen von Personen und Gruppen im hochalpinen Gelände berechtigt.

Wichtiger noch als Titel und Abzeichen erscheint uns, dass wir uns seit vielen Jahren intensiv mit unserem Tun in einer gefahrenbehafteten Umgebung befassen. Risikokompetenz entsteht durch Erfahrung, kritisches Hinterfragen, und das hierdurch erlangte implizite Wissen; dem, was wir als Intuition bezeichnen. Hinzu kommt die Kenntnis und sichere Anwendung moderner Strategien und Instrumente zum Umgang mit Gefahren und Unsicherheit. Der Bergführerberuf lässt zu, sich in einer Intensität mit diesen Themen auseinanderzusetzen, die im Bereich des Hobbybergsteigens kaum möglich ist.

Über Picos - Guides

Für absolute Sicherheit in den Bergen können auch wir nicht sorgen. Unser Anspruch ist es, mit Zurückhaltung und Vernunft fundierte und transparente Entscheidungen zu treffen um guten Gewissens mit unseren Gästen unterwegs zu sein.

Nebenbei bemerkt denken wir auch, dass man mit uns recht gut Spaß in den Bergen haben kann.

Unsere Partner

Als Berufsbergführer benutzen wir unsere Ausrüstung sehr intensiv - während der Saison fast täglich. Wir müssen uns darauf verlassen können und merken schnell, wenn etwas nicht funktioniert, leicht verschleisst, oder nicht ganz durchdacht ist. Auf dem Ausrüstungssektor arbeiten wir mit verschiedenen Herstellern zusammen. Wir testen Produkte, geben Rückmeldungen und (das muss man nicht verschweigen) repräsentieren die Marken. Es gibt heute in jeder Sparte nicht nur einen einzelnen guten Hersteller auf dem Markt. Wir sind aber froh, mit Firmen zu arbeiten, hinter deren Artikeln wir stehen und die wir guten Gewissens weiter empfehlen können. Teils bestehen diese Kontakte seit über 15 Jahren.

Unser Engagement für die Umwelt

Über Picos - Guides

Das Naturerlebnis ist ein wesentlicher Bestandteil des Alpinismus. Allerdings tragen wir Alpinisten mit unserem Konsum und unserer individuellen Mobilität zum globalen Ressourcenverbrauch und Klimawandel bei. Dieser ist im sensiblen Alpenraum bereits jetzt spürbar: So liegt der beobachtete Temperaturanstieg für die Schweiz deutlich über demjenigen der globalen Durchschnittstemperatur. Steinschlag, dünne Spaltenbrücken und T-Shirt-Wetter auf dem Mont-Blanc sind für Alpinisten bereits Alltag. Wenn wir das Ökosystem Alpen in der heutigen Form erhalten wollen, müssen wir unser Verhalten ändern. Dazu gehört sich einzuschränken und, so bitter es ist, auch zu verzichten.

Uns geht es nicht um "Greenwashing" und Imagepflege, sondern darum, unser Handeln im Rahmen unserer Möglichkeiten etwas weniger schädlich zu machen. Dazu sind wir auch bereit eigene Opfer zu bringen. Natürlich, unser Buchungssystem ist papierlos, aber das ist im digitalen Zeitalter Standard. Klar können wir den CO2 Fußabdruck unserer Reisen kompensieren und dies dann auf den Kunden abwälzen, tun wir aber nicht.

Wir unterstützen die Anfahrt mit der Bahn. Je nach Teilnehmerzahl übernehmen wir bis zu 50% des Tickets. Wenn irgendwie möglich holen wir Dich auch vom Bahnhof ab und erleichtern Dein Gepäck mit kostenloser Leihausrüstung.

Wir lehnen Heliskiing ab. Natürlich macht das Spass. Auch uns. In den dicht besiedelten Alpen stellt es jedoch ein elitäres Vergnügen einer Minderheit auf Kosten anderer Nutzer dar. Flugreisen zum Sportklettern oder Skitouren haben wir auf ein Minimum beschränkt. Auch wenn diese gefragt sind. In den Alpen gibt es noch genug einsame Ecken und Raum für echtes Abenteuer.

Die Anfahrten zu unseren Reisen mit dem PKW, inklusive der Anfahrten unserer Gäste, kompensieren wir über ATMOSFAIR. Dabei entstehen den Teilnehmern keine Mehrkosten. Meist tun wir dies gemeinsam während unserer Reisen. So kannst Du uns dabei über die Schulter schauen. Das ist bei Weitem nicht perfekt, aber ein kleiner Beitrag.

Jeder darf selbst entscheiden, ob er Fliegen oder Autofahren will. Es geht nur darum, die Entscheidung bewusst zu treffen und zu hinterfragen, ob man sein Verhalten ändern kann und will. Mit unserem eigenen Handeln wollen wir diesen Prozess anregen. Und freuen uns wenn Andere mitmachen.